BDSM – Was ist BDSM?

BDSM ist eine Überschrift für eine Gruppe bestimmter Neigungen, die unter anderem sich mit der Dominanz und der Unterwürfigkeit beschäftigt. Die Bezeichnung für BDSM kommt aus dem Englischen und steht für „Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“ im deutschen „Bondage & Disziplinierung, Dominanz & Unterwerfung, Sadismus & Masochismus“. Mehr als ein Rollenspiel Allerdings gehört bei BDSM einiges mehr dazu als sich nur seinem Gegenüber auf die Knie fallen zu lassen oder von seinem Partner gewisse Dinge zu verlangen. In festen Beziehungen kann die Vorliebe auch im Alltag ausgelebt werden und ein sogenannter Sklavenvertrag aufgesetzt werden. Ein hohes Maß an vertrauen gehört hierzu. Schließlich ist es stets ein geben und nehmen beider Seiten. Die Sklavin oder der Sklave fürchtet sich nicht, viel mehr gibt sich die Person ihrem Herren oder ihrer Herrin vollkommen hin. Auf freiwilliger Basis wird gehandelt und entschieden seiner Herrin oder Herren hörig zu sein. Wird in dem Film „Fifty Shades of Grey“ ein Bruchteil dessen gezeigt, was BDSM bedeutet und ausmacht. Nicht nur dem schnellen Vergnügen. BDSM findet sich schon in der Geschichte wieder und ist heute noch präsent in unserer Gesellschaft. Zum Beispiel die professionelle Dienstleistung als Domina bietet für unterwürfige Kunden den perfekten Ausgleich zu ihrem Alltagsleben. In der Öffentlichkeit wird BDSM noch immer als pervers oder bizarr angesehen. Daher wird lieber im Internet die Liebe zum BDSM verkündet. Leider gibt es noch viele Vorurteile gegenüber BDSM. Es wird sicherlich noch seine Zeit brauchen, bis Außenstehende es mit anderen Augen betrachten. Vor allem der Film „Fifty Shades of Grey“ könnte dabei helfen.

Sicherheit im BDSM Bereich ?

Sicherheit geht vor, auch in dem BDSM Bereich sollte keiner der Personen leiden. Dafür wird anfangs ein bestimmtes Codewort/Safeword vereinbart. Bei Aussprache dieses Wortes wird sofort gestoppt. Jeder Mensch besitzt ein unterschiedliches Limit was den Schmerzen angeht. Im Bondage sollte darauf geachtete werden, das die bestimmten Fesseltechniken nicht von ungeübten ausgeführt werden. Andernfalls können bleibende Spuren entstehen oder Quetschungen der Haut auftreten. Im BDSM können auch Nadeln und Kerzenwachs eingesetzt werden. Voraussetzung es ist erwünscht und unterstützt die Lust beider Seiten. Außerdem ist der Herr oder die Herrin dazu verpflichtet stets auf die Gesundheit ihres Unterwürfigen zu achten, ausgenommen im Vertrag oder im Vorgespräch wurde etwas anderes Vereinbart. Grundsätzlich gilt bei fremden Personen immer ein klärendes Vorgespräch, das Tabu auflistet und Vorlieben hervorhebt.

Der Sklavenvertrag

Vor allem der Sklavenvertrag ist bei intensiven BDSM Mitgliedern sehr beliebt. Gemeinsam wird eine grobe Übersicht erstellt über Verhaltensregeln und bestimmten Aufgaben. Bei BDSM Paaren sogar Regeln, die in den Alltag eingreifen und keine Pause kennen, außer das Stopp Wort. In dem Vertrag werden die Pflichten und Regeln der Sklavin oder des Sklaven aufgeführt. Hierzu gehören zum Beispiel genannte Aufgaben, die zu erledigen wären oder welche Kleidung wann getragen werden darf. Aber auch über die seelische Verfassung kann bestimmt werden. Das in Gedanken nur an den Herren oder an die Herrin gedacht werden darf. Das sogenannte Collar muss vielleicht auf stets getragen werden. Es gibt eine Vielzahl von Regeln, die aufgelistet werden können. Einige empfinden das als viel zu viel des Guten, jedoch in der Sicht einer Sklavin oder eines Sklaven gibt es nichts Schöneres als ganz und gar sich seiner Herrin oder seinem Herren hinzugeben. Aus der Sicht des Dominaten gehören auch Regeln und Pflichten, wie zum Beispiel die Berücksichtigung der Arbeit von dem devoten Partner. Hinzukommend sind Tabus und strafen aufgelistet. Denn sollte der devote Part nicht den Worten des Herren oder der Herrin nachkommen folgt eine Strafe, diese sind ebenfalls im Vertrag aufgeführt. Klingt es im ersten Moment merkwürdig von einer Strafe zu reden, doch ist dies gerne gesehen von einigen devoten Partnern, die nur zu gerne provozieren und sich auf die kommende Strafe freuen. Auch das gehört zum BDSM Spiel und kann in einem Vertrag aufgeführt sein. Am Ende des Vertrages unterschreiben beide Seiten und sollten sich an die Inhalte im Vertrag stets halten.

Fazit von BDSM

Trotz allem gehört BDSM nicht zum normalen Alltag der heutigen Gesellschaft. Die meisten der BDSM Angehörigen teilen ihre Neigung lieber anonym und diskret im Internet mit und müssen sich in diesem Fall keine unangenehmen Blicke der Öffentlichkeit aussetzen. Eventuell legt es Größenteils an der Unwissenheit der Anderen und dabei wissen sie noch nicht einmal für was genau BDSM stet. Vorurteile sind breitgefächert und lassen BDSM in einem falschen Licht dastehen. Nichtsdestotrotz gibt es mittlerweile viele Menschen, die sich an der Szene erfreuen und es weitgehend ausleben können. Hierzu kann insbesondere das Internet helfen, um gewünschte Partner ausfindig zu machen, die dieselben Interessen und Verlieben der BDSM Szene ausleben möchten.

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